Techniktest SSD: Was bringen sie wirklich!

Es gibt viele Tests, die SSDs mit HDDs vergleichen. Doch wieviel schneller als ein herkömmliches System ist ein mit SSDs bestücktes wirklich? Im Internet kursieren verschiedene Meinungen über dieses Thema. Wir von der Brack.ch-Technikabteilung wollten es genauer wissen – schliesslich bieten wir den SSD-Umbau ja auch als Dienstleistung an. Deshalb haben wir zwei identische Systeme verglichen. Beim einen System haben wir eine Festplatte eingebaut und beim anderen eine SSD von Intel.

Unsere Tests

Aufstarten

Verglichen haben wir alltägliche Arbeiten  wie das Aufstarten des Computers. Die beiden Notebooks haben genau die gleiche Softwareinstallation und sind neu. Nach der Installation ist uns sofort der erste Unterschied aufgefallen. Das Notebook mit der SSD braucht nur ca. 26 Sekunden, bis es aufgestartet ist. Das Notebook mit der HDD drei Mal so lange, nämlich ca. 80 Sekunden.  Fürs Öffnen eines 14 MB grossen PDF-Dokuments braucht das Notebook mit der SSD knappe zwei, das Gerät mit der HDD fast fünf Sekunden. Was sich im weiteren noch bemerkbar macht ist der schnellere Start der Programme. Wer Videos schneidet oder Bilder bearbeitet, der profitiert ungemein, da in den entsprechenden Applikationen viele Daten aus dem Speicher geladen werden müssen. Wenn man diese Angaben hochrechnet, kommt man auf das Ergebnis, dass eine SSD mindestens doppelt so schnell sein muss wie eine HDD. In Wirklichkeit ist eine SSD je nach Typ sogar bis zu sechsmal schneller.

Datentransfer über längere Zeit

Bei unserem Dauertest wurde über eine längere Zeit eine Datenübertragung simuliert. Hierbei hatte die SSD einen kontinuierlichen Datendurchsatz.

Bei der HDD ist eine Abnahme sehr gut zu erkennen:

Die SSD hat eine kaum nennenswerte Zugriffszeit, was bei der HDD anders ist. Im Vergleich ist das gut zu erkennen:

Video

In unserem kurzen Video könnt ihr selbst feststellen, was eine SSD ausmacht! Im Demo-Video seht ihr unser Testsystem beim Aufstarten und Öffnen von drei Programmen. Die beiden Notebooks desselben Typs laufen im Akkubetrieb. Überzeugt euch selbst!

Übrigens: Die Notebooks aus diesem Video findet Ihr bei uns im Showroom.

Test-Setup

Testkandidaten

  • Für die Festplatten tritt an: Seagate Momentus 7200 rpm, SATA 3 Gbps 500 B
  • Die Solid State Drives vertritt: Intel SSD SATA 3 Gbps, 300 GB (Link zum Shop)
  • Unser Testsystem:

    Notebook ASUS U36JC-RX125X (Link Shop)

    • CPU: Intel i3-380M
    • Arbeitsspeicher: 4096 MB DDR3-RAM
    • Grafik: NVIDIA GeForce 310M, 1024 MB RAM
    • Betriebssystem: Microsoft Windows 7 Professional 64-Bit

    Eingesetzte Tools

    • AS SSD Benchmark
    • HDTach
    • Si Sandra
    • HDD Speed Test Tool
    • DiskSpeed32

    Handling und Fazit

    Was uns nebenbei aufgefallen ist, ist die längere Akkulaufzeit des mit SSD bestückten Geräts. Je mehr die Arbeit am Notebook festplattenlastig war, desto länger hielt der Akku. Angenehm ist das Gewicht. Die Harddisk ist um einiges schwerer als eine SSD. Ein weiterer Vorteil einer SSD ist die Schockresistenz.  Mit der normalen Fesplatte könnt Ihr es Euch nicht erlauben, das Notebook im laufenden Betrieb zu schütteln – mit der SSD ist dies kein Problem! Dies ist nur möglich, da die SSD keine mechanischen Bauteile mehr hat. Weitere Vorteile sind die geringere Wärmeentwicklung und der geräuschlose Betrieb. Einziger Wermutstropfen: Im Moment kostet eine SSD noch mehr als eine Festplatte, jedoch ist dies eine sehr gute Investition. Die Preise der SSDs sind stark gefallen und verzeichnen ein gutes Preis-Leistunsverhältnis.

    Der Umbau

    Der Einbau einer Festplatte braucht je nach System mittlere bis sehr gute Kenntnisse. Der Einbau in einen normalen Computer ist zu bewältigen.  Aber durch Unachtsamkeit kann immer etwas passieren. Heikel und nervenaufreibend wird eher der Einbau in ein Notebook. Meistens müssen unzählige Schrauben gelöst, die Tastatur ausgebaut werden. Und wenn Ihr mal nicht vorsichtig seid, ist schnell einmal ein Kabel abgerissen – das kann teuer werden. Für unsere Apple-Fans ist ein Umbau auch möglich und sehr lohnend. Eine vorgängige Spiegelung der Festplatten sollte nicht fehlen. Es sei denn, man verliere gerne seine Daten. Der ungefähre Zeitaufwand für den Umbau und die Spiegelung der Festplatten beträgt für eher ungeübte Schrauber ca. drei Stunden.

    Umbau stressfrei – mit Brack.ch

    Olivier Geiger
    Viele wagen sich nicht daran oder haben schlicht zuwenig Zeit, am Computer selbst herumzuschrauben. Deshalb bietet Brack dies als Dienstleistung an. Für einen Aufpreis bauen wir Euch die SSD ein und spiegeln alle Inhalte Eurer alten Festplatte auf die SSD. Somit ist ein Umstieg sehr leicht. Die HDD kann für eine Gebühr auch in ein externes Gehäuse eingebaut werden, welches dazu bestellt und somit z.B. als Backup-Medium benutzt werden kann.

    Was man dafür braucht

    Preise für den Umbau bei Brack Electronics

    • Computer  inkl. Spiegelung der Festplatte:   30.— CHF
    • Notebook inkl. Spiegelung der Festplatte:   45.— CHF
    • Der Preis für eine SSD variiert stark: je nach Modell, Kapazität etc.
    • MacBook/Pro oder MacPro inkl. Spiegelung der Festplatte: 60.— CHF

    Artikel für den Umbau

    • Wir empfehlen z.B. Intel SSD
      Artikelnr.: 165735,165740,165742,165743
    • Wir empfehlen, die alte Festplatte nicht zu entsorgen:
      Externes Gehäuse für 2,5”- (Link Shop) oder für 3,5”-Festplatten (Link Shop)
    • Wir empfehlen zum Erstellen von Festplatten-Images:
      Acronis True Image Home 2011 Plus SWISS Edition, Box, Vollversion (Link Shop)

    16       Kommentare Geposted von Olivier Geiger

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    16 bezieht sich auf "Techniktest SSD: Was bringen sie wirklich!"

    • mr.G says:
    • MHeitzmann says:
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      • Daniel Rei
        Daniel Rei says:
    • MHeitzmann says:
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