Sommerferien geniessen und gekonnt auf Foto bannen

Fotografieren gehört zum Urlaub wie Glace zum Sommer. Und wenn auch Du jemand bist, der zwar gerne mit dem Smartphone Bilder macht, für das Andenken an tolle Erlebnisse aber doch auf eine richtige Kamera setzt, dann bist Du hier richtig! Denn hier profitierst Du von Tipps zu Ausrüstung, Motivauswahl und Co. vom vielfach ausgezeichneten Naturfotografen Joël Fischer.

Ab in den Süden … (oder Westen, Norden, Osten)

Sommerferien: Zeit zum Entspannen, Reisen, Spasshaben. Zeit, um zuhause oder unterwegs Kraft zu tanken, Schönes, Aufregendes, Nicht-Alltägliches zu tun. Zeit, um neue Eindrücke zu sammeln – allein, zu zweit, mit Freunden oder der Familie …

Und Zeit dafür, diese Eindrücke einzufangen, um sich später daran zu erinnern, wieder zu erfreuen, um etwas Schönes, vielleicht sogar Einmaliges zu schaffen.

Welche Art Du zum Verbringen Deiner Ferien auch bevorzugst: Die Tipps von Joël Fischer, vielbeachteter und u. a. beim National Geographic veröffentlichter Naturfotograf, sollen Dich dabei unterstützen, Dich fotografisch auf Deinen Urlaub vorzubereiten und so noch besser das einzufangen, was Dich dabei bewegt.

Reise mit leichtem Gepäck

Ob es Dich in den Sommerferien an den Strand zieht, in die Berge, aufs Land oder in die Stadt: Was die Fotoausrüstung betrifft, ist dabei eine Sache in jedem Fall zentral, egal wie banal sie vielleicht klingen mag. Spare möglichst am Gewicht! Die Lust am Fotografieren schwindet, wenn Du im Urlaub permanent eine schwere Fotoausrüstung mit Dir herumtragen musst. Aber gerade um die Lust am Fotografieren geht es ja.

Natürlich gibt es fotografische Disziplinen wie beispielsweise die Tierfotografie, bei denen Du um schwere Objektive nicht herumkommst – je nach Einsatz benötigst Du dann sogar gleich mehrere davon. Für die meisten fotografischen Situationen im Urlaub reicht aber deutlich leichteres Gepäck.

Ein Objektiv für alle Fälle

Die Auswahl des richtigen Objektivs ist ein entscheidender Faktor, um einerseits für geplante Aufnahmen gewappnet zu sein und andererseits trotzdem spontan reagieren zu können. Unverhofft kommt oft!

Doch welches ist das richtige Objektiv für die typischen Urlaubsszenarien? Welche Zoomobjektive sind aus seiner Sicht hier als fotografische Allrounder besonders geeignet und passen vor allem auch vom Preis-Leistungsverhältnis?

Das habe ich mit Joël Fischer einen echten Profi gefragt. Seine Antwort: «Für den Urlaub gibt es einfach nichts Besseres als ein Objektiv, das einen grossen Fokusbereich abdeckt. Ich denke, dass beispielsweise das SIGMA 24-70 mm 2.8 (Nikon F | Canon EF) eine ausgezeichnete Wahl ist. Es könnte bei Bedarf zusätzlich um das berühmte 70-200 mm 2.8 Sport (Nikon F | Canon EF) ergänzt werden.

Das Preis-Leistungsverhältnis beim SIGMA 18-300 ist vermutlich kaum zu schlagen. Es ist handlich, die Bildqualität ist ansprechend – ein wirklich ausgewogener Allrounder (Nikon DX | Canon-EFS | Sony A-Mount). Es hat mehr Zoom als das 18-200 (Nikon DX | Canon EF-S), das im Falle eines etwas engeren Budgets aber eine gute und preiswerte Alternative darstellt.»

Gut vorbereitet: Objektive für konkrete Anforderungen

Wenn Du ein Objektiv für speziellere Anforderungen suchst – z. B. weil Du diesmal in die Stadt Deiner Träume reist und dort Strassenaufnahmen machen möchtest, weil Du planst, in der Wüste den Mond eindrucksvoll in Szene zu setzen oder weil Du Deinem Faible für die Tierfotografie Deine ganze Aufmerksamkeit schenken willst – dann helfen Dir bei Deiner Entscheidung sicher die Empfehlungen, die Joël Fischer genau für diesen Fall auf Basis seiner jahrelangen Erfahrung parat hat. Sowohl Zoom- als auch Festbrennweiten-Objektive kommen hier für Dein Gepäck infrage.

Nahaufnahmen (z. B. Strassenaufnahmen)

«Es gibt viele Objektive auf dem Markt, so dass es immer schwierig ist, eine Entscheidung zu treffen und sich auf ein Objektiv festzulegen. Aber für Nahaufnahmen wie z. B. Strassenaufnahmen sind die 24mm-1.4-Festbrennweiten-Objektive hervorragend, die ich wirklich täglich nutze (Nikon F | Canon EF | Sony E-Mount), oder auch die 35mm 1.4 (Nikon F | Canon EF | Sony E-Mount | Sony A-Mount). Sie sind sehr lichtstark und haben, wie ich finde, eine aussergewöhliche Präzision

Tier-, Natur- und Sportfotografie

«Im Bereich der Tier- und Sportfotografie ist das SIGMA Zoomobjektiv 150-600mm (Nikon F | Canon EF) hervorragend gerade für mittlere Budgets geeignet. Zwar hat das 150-600 eine recht kleine Öffnung, aber die Bildqualität im Verhältnis zum Preis ist wirklich ausgezeichnet! Daher in jedem Fall eine Empfehlung für die Tier- und Sportfotografie.»

Möchtest Du etwas weniger investieren aber vor allem weniger Gewicht tragen, dann gibt es mit dem 100-400mm ein Ultra-Tele-Zoom-Objektiv (Nikon F | Canon EF), das sich sehr gut für Tieraufnahmen zum Beispiel auf einer Safari oder im Zoo eignet. Ausserdem eignet sich dieses Objektiv auch sehr gut für das Fotografieren auf Motorsport- oder Flug-Events, also auch ein sehr empfehlenswerter Allrounder für die schnellen Dinge …

Bei der Wahl zwischen dem 150-600mm und dem 100-400mm greifen einfach unterschiedliche Präferenzen u. a. in Bezug auf Preis, Gewicht oder auch Geschwindigkeit des Zoom-Objektivs.

Allerdings ändert auch die Tatsache, dass das 100-400mm über ein Kilogramm leichter ist als das 150-600mm nichts an einer Aussage des Tiefotografie-Profis Joël Fischer: «Bei einem Tierfoto-Ausflug hast Du keine andere Wahl als eine schwere Ausrüstung dabei zu haben.»

Doch auch für Fotografen, die neben den oft flexibleren Zoom-Objektiven mit einem Festbrennweiten-Objektiv für die Tier-, Natur- oder Sportfotografie liegbäugeln, hat Joël einen Tipp: «Das 500mm Festbrennweiten-Objektiv (Nikon F) ist – soviel kann ich bereits nach den noch wenigen Möglichkeiten zum Testen dieses Objektivs sagen – hervorragend und bleibt eine gute Alternative zum berühmten, aber teuren Canon 500mm f4.»

Reportagen

Für das Fotografieren für Reportagen hingegen sieht der Profifotograf wenige Alternativen und legt sich fest. «Für Reportageaufnahmen, die eine grössere Brennweite erfordern, würde ich immer die 24-70mm 2.8 (Nikon F | Canon EF) und die 70-200mm 2.8 (Nikon F | Canon EF) wegen ihrer Vielseitigkeit und Leuchtkraft verwenden.»

Die richtige Kamera für die Sommerferien

Objektive sind ein wichtiger, aber naturgemäss nicht der einzige Bestandteil einer Fotoausrüstung für die Sommerferien. Auf die Frage, mit welcher Kamera er in seinen Urlaub aufbrechen würde, wenn er sich einfach einmal beim Wandern oder am Strand erholen möchte, hat Joël Fischer eine kurze, recht eindeutige Antwort parat.

«Ich habe kürzlich die neuesten Fujifilm-Geräte getestet. Sie sind qualitativ ausgezeichnet und ermöglichen es dem Fotograf, ein zugleich leichtes und effizientes Gerät zu haben. Die X-T3 hat es mir besonders angetan, in sie habe ich mich regelrecht verliebt.

Aber Achtung, diesen einen einen wichtigen Ratschlag gebe ich immer zum Urlaub am Strand und deshalb auch hier: Vergiss nie, etwas zum Schutz Deiner Ausrüstung an den Strand mitzunehmen. Sand ist der erklärte Feind des Fotografen!»

Einfach bessere Fotos machen: vom richtigen Moment und dem Umgang mit Motiven

Die richtige Technik allein sorgt noch nicht für gute Ferienfotos, so weit so bekannt. Es gibt viele Wege, um ein gutes Foto zu schiessen und einiges daran ist planbar.

Und weil wir Dir mehr mit in die Sommerferien geben möchten als blosse Technik-Empfehlungen, haben wir Joël Fischer gebeten, für Dich ein bisschen aus dem fotografischen Nähkästchen zu plaudern. Wir hoffen, dass wir dabei für Dich zentrale Fragen gefragt haben. Aber lies selbst!

Frage: «Wenn ich besondere Momente einfangen möchte wie sie z. B. das Beobachten der Brandung am Meer mit sich bringen oder wenn ich das Leben der Einheimischen lebendig zeigen möchte: Was muss ich dabei beachten, um nicht immer auf das Glück bei Schnappschüssen angewiesen zu sein?»

Joël Fischer: «Die beste Zeit für ein Foto ist oft morgens. Zu dieser Zeit hebt das weiche, kräuselnde Licht die Elemente, aus denen sich das Bild zusammensetzt, sanft hervor.

Aber natürlich ist es nicht immer angenehm, um fünf Uhr morgens aufzustehen, um Fotos zu machen. Möchte man also nicht der early bird sein, dann kann man natürlich den Abend nutzen und mit den Aufnahmen etwa anderthalb Stunden vor Sonnenuntergang beginnen.

Um das lokale Leben und die Einwohner zu fotografieren, gibt es nichts Besseres als ein Weitwinkel-Objektiv (idealerweise mit einer sehr grossen Öffnung), das es ermöglicht, ganz nah an den Menschen heranzukommen.

Wie Robert Capa sagte: ‹Wenn dein Bild nicht gut ist, dann deshalb, weil du nicht nah genug dran warst.› Das bedeutet, dass wir nicht nur physisch, sondern auch menschlich auf die Person zugehen müssen. Die Reaktion einer Person kann sofort fotografisch erfasst werden, aber ich denke, das richtige Bild wird dann aufgenommen, wenn das Motiv des Bildes tangiert ist, den Fotografen versteht und sich an der Aufnahme beteiligt. Es gibt nichts Besseres als eine menschliche Beziehung mit vielleicht einem Auslöser am Ende, wenn Zeit und Person es erlauben.

Was die Wellenfotografie betrifft: Hier empfehle ich ein kleines leichtes Stativ, das im Handel günstig zu haben ist. Es sorgt für Stabilität beim Fotografieren, ermöglicht aber auch längere Belichtungszeiten, um einen Eindruck von der Bewegung des Meeres zu bekommen.

Für die Landschaftsfotografie gibt es nichts Geeigneteres als einen Wolkenhimmel, um den Rahmen des Fotos zu füllen und dem Bild so eine bessere Komposition zu verleihen. Auch wenn ein bewölkter Himmel im Urlaub in der Regel nicht gewünscht ist: oft bevorzugen wir den einzig bewölkten Tag des Urlaubs, um die Landschaft zu fotografieren. Bei der Aufnahme ist die Anwendung der fotografischen Zwei-Drittel-Regel oft der optimale Weg, um eine gut wirkende Komposition zu erhalten.»

Frage: «Gibt es ein paar kreative Kniffe bzw. Kreativitätstechniken, mit denen sich ohne grossen zusätzlichen Aufwand noch spannendere Fotos machen lassen?»

Joël Fischer: «Es gibt sehr viele solcher Techniken. Ich denke, um bessere Bilder zu machen, muss man stets und in erster Linie die Grundregeln der Fotografie beachten. Das beginnt bei der Kompositon und endet bei der Technik der Ausstattung.

Wenn ich jedoch ein paar wichtige Grundlagen nennen müsste, dann würde ich zuerst über die grundlegende Kompositon sprechen. Aus meiner Sicht sollte man sich vor dem Auslösen immer vorstellen, dass man in der Kamera einen Fotofilm mit nur 24 Bildern hat. Wenn man sich das vorstellt, hilft das dabei, über das Bild nachzudenken, das man machen möchte und zwingt einen zugleich, sich das gewünschte Ergebnis vorzustellen.

Ausserdem möchte ich an dieser Stelle auch über mein Lieblingsthema sprechen: Tiere. Tiere werden von vielen Menschen auf ihren Reisen fotografiert. Die Grundregel hier sollte immer lauten, diese Tiere zu respektieren und sich auf ihre Ebene zu begeben. Man sollte also beispielsweise nicht zögern, sich auf den Boden zu legen, um eine Katze zu fotografieren. Wird das Foto stattdessen von oben herab aufgenommen, dann gelingen erfolgreiche Aufnahmen sehr selten – von wenigen künstlerische Ausnahmen abgesehen.

Eine weitere Regel, die oft gut funktioniert, ist die Regel der drei oder vier Ebenen. Um sie anzuwenden ist es nötig, mit der Tiefenschärfe zu spielen, indem man einen auf dem Foto sehr präsenten Vordergrund wählt, das Motiv in die zweite Ebene stellt und ein oder zwei weitere Ebenen hinter das Motiv platziert. So lässt sich oft ein gutes Foto machen: durch das Erstellen eines Rahmens und dem Verleihen von Tiefe.

Und der letzte Tipp: sich beim Surfen im Internet von anderen Fotografen inspirieren lassen. Soziale Netzwerke und Suchmaschinen ermöglichen es Fotografen heutzutage, eine Vielzahl von Inspirationsquellen zu finden. Ich persönlich bin ein Fan von Instagram (Anm. d. Redaktion: hier geht es zum Instagram-Account von Joël Fischer). Auf Instagram lassen sich die Arbeiten zahlreicher Fotografen jederzeit leicht verfolgen.»

Frage: «Es soll natürlich nicht sein in den Sommerferien. Was aber, wenn er trotzdem kommt, der Regen? Wie schiesst ein Profi trotz Regen schöne Fotos? Und was kann der Hobbyfotograf sich davon abschauen?»

Joël Fischer: «Mit dem Regen muss man spielen! Klar, im Urlaub können Regentage gleichbedeutend sein mit ruinierten Urlaubstagen. Auf dem Bild aber sieht Regen oft sehr gut aus, und es ist ganz einfach, mit diesem Element zu spielen.

Zum Beispiel lassen sich Tropfen auf dem Foto mithilfe sehr kurzer Belichtungszeiten und durch Erhöhung des ISO-Werts wirkungsvoll einfrieren. Auch die Reflexion eines Objekts in einer Wasserlache lässt sich wunderbar nutzen, oder die Sonne, die sich zwischen den Wolken wieder blicken lässt.

Ein toller Effekt entsteht, wenn man ein Tier fotografisch einfriert, das sich nach einer Regendusche zum Trockenwerden schüttelt …

Ich liebe es einfach, mit dem Regen zu spielen, besonders in der Strassen- und Tierfotografie – die Ergebnisse sind immer überraschend!»

Die Fotos schützen …

Im Urlaub wird viel fotografiert. Als Speicher kommen in den Kameras in der Regel SD-Karten zum Einsatz. Und wie allen Speichertechnologien besteht auch bei ihnen die Möglichkeit, dass Daten verloren gehen. Und das gilt es natürlich unter allen Umständen zu vermeiden!

Wir haben Joël Fischer gefragt, wie er Datenverlusten vorbeugt. Das sind seine in der Praxis bewährten Tipps:

»Ich arbeite meistens mit schnellen SanDisk-Karten. Aber obwohl diese Karten extrem zuverlässig sind, kann es auch bei ihnen immer einmal zu Fehlern kommen. Deshalb reise ich immer mit einer tragbaren Festplatte, um meine Bilder sofort darauf zu speichern und so eine Sicherung zu erstellen. Im Regelfall ist dann auch ein Notebook erforderlich, das zum Kopieren der Karte auf die Festplatte verwendet wird.

Als etwas modernere Alternative bietet es sich in Gegenden, in denen man mit guter Internetverbindung rechnen kann, an, die Fotos in einen Cloud-Speicher zu laden und sie auf diese Art zu sichern. Der Platzbedarf wird dabei dem Aufnahmeformat entsprechend ermittelt. Ein Fotograf, der im RAW-Format arbeitet, hat einen deutlich höheren Speicherbedarf im Vergleich zu Personen, die Bilder direkt in Low-Definition im JPG-Format aufnehmen.»

… und die Ausrüstung auch

«Sich und die Ausrüstung vor Regen zu schützen, ist sehr wichtig und in der Regel ohne grossen finanziellen Aufwand realisierbar! Kleine Basteleien helfen oft schon sehr effektiv, um Regen entgegenzuwirken. So kann beispielsweise die Hülle eines ausgedienten Schlafsacks mit einem am Ende angenähten Gummiband als Objektiv- und Kamerabezug für eine Spiegelreflexkamera verwendet werden, während eine einfache Plastiktüte zum Schutz einer Kamera in den Ferien meist vollkommen ausreicht.

Damit Kamera und Objektive vor Bruch geschont bleiben, gibt es kaum eine bessere Möglichkeit, als sie in geeigneten Taschen aufzubewahren. Eine Investition in Kamera- und Objektivtaschen kann zum Schutz sehr sinnvoll sein.

Um die Ausrüstung vor Diebstahl zu schützen, geht nach meiner Erfahrung nichts über die üblichen Sicherheitsvorkehrungen hinaus. Die Ausrüstung sollte niemals sichtbar im Auto hinterlassen werden, sie sollte immer in einer Tasche getragen werden und die Tasche dabei nie offen bleiben oder stehen gelassen werden.

Für Flugreisen empfehle ich, die Ausrüstung immer in der Kabine zu transportieren. Dies verhindert Diebstahl und Bruch am besten, vorausgesetzt natürlich, dass die Ausrüstung in einer geeigneten Tasche zum Schutz verstaut ist.»

Joël Fischer

Steckbrief
  • Name: Joël Fischer
  • Alter: 36 Jahre
  • Wohnort: Nyon
  • Webpräsenz: photojf.com
  • Kamera(s): Canon EOS 1DX, Canon EOS 6D
  • Lieblingsobjektiv: SIGMA 24mm 1.4
Tier- und Naturfotograf Joël Fischer
Fotografischer Werdegang

Joël Fischer schloss eine künstlerische Ausbildung ab. Nachdem er mehrere Jahre lang die Tiere in den Wäldern seiner Heimat Versoix fotografiert hatte, begann er sich verstärkt für andere, weiter enfernte Länder wie Portugal, Schottland, Kenia und andere zu interessieren, sie zu bereisen und dort zu fotografieren.

Die Fotografien, die er auf seinen Reisen machte, wurden vielfach prämiert und ausgezeichnet. Joël Fischer ist Träger bedeutender Fotografiepreise und erhielt darüber hinaus zahlreiche Nominierungen. Ein Auszug:

  • Ausgewählt für den «National Geographic Photographer of the Year 2017»-Award
  • Nature Images Awards 2016 und 2017
  • Le plus grand concours photo du monde 2014 und 2016
  • Swiss Photo Club Contest
  • Monochrome Awards

Regelmässig werden seine Fotos in Zeitschriften oder online von wichtigen Medien publiziert, darunter:

  • Terre Sauvage
  • Animan
  • PHOTO
  • BBC
  • The Sun
  • National Geographic
  • Disney Nature
  • u. v. m.
Der Fotograf Joël Fischer über sich selbst

«Ich fotografiere gerne die Natur und ihre grafische Seite. Deshalb ziehe ich schwarz-weiss oft der Farbe vor. Meine erste Ausbildung ermöglichte es mir, die Komposition eines Bildes und eines Raumes zu erlernen und darüber hinaus die Benutzung der Grafiksoftware, mit der ich täglich arbeite.»

Joël Fischer arbeitet mit SIGMA

«Seit meinen Anfängen in der digitalen Fotografie begleitet mich die Marke SIGMA. Es ist deshalb selbstverständlich, dass ich schon seit langer Zeit mit diesen Objektiven arbeite.

Seit einigen Jahren produziert die Marke Optiken, die perfekt auf meinen Einsatzzweck abgestimmt sind und eine unglaubliche Qualität sowie ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis haben.

Derzeit habe ich sehr häufig das SIGMA 24mm 1.4 im Einsatz aufgrund seiner optischen Qualität, seiner Strapazierfähigkeit und Schärfe (Nikon F | Canon EF | Sony E-Mount). Ausserdem benutze ich das das SIGMA 150-600mm S (Nikon F | Canon EF) sehr regelmässig. Es ist extrem stabil, zuverlässig und mit seinem vergleichsweise niedrigen Preis ist es eine ausgezeichnete Alternative zu den anderen 500mm-Objektiven auf dem Markt, solange das Licht gut ist.

Und in den kommenden Jahren werde ich sicher aufgrund des sehr guten Preis-Leistungsverhältnisses in die Anschaffung eines SIGMA 500mm F4 (Nikon F) investieren.»


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