Test: grosses Reinemachen mit dem Dyson V11

Der Dyson V11 ist ein wahrer Alleskönner unter den Staubsaugern. Mit einer Einschränkung: Er erledigt seine Arbeit nicht ohne fremde Hilfe. Ob er es trotzdem schafft, einen Fan von Robotersaugern zu überzeugen, erfährst Du in diesem streng subjektiven Test.

Inhaltsverzeichnis
1. Auf den Boden der Tatsachen …
2. Unboxing
3. Lieferumfang
4. Die Reinigungsaufsätze im Detail
5. Erst wolkig, dann heiter: der Test
6. Mein Fazit: Robos bessere Hälfte …

Auf den Boden der Tatsachen …

Zugegeben: Staubsaugen rangiert auf meiner persönlichen Skala der ungeliebten Aufgaben im Haushalt auf gleicher Höhe mit Bügeln irgendwo zwischen … – naja, lassen wir das.

Die Nachricht, dass es erste Robotersauger zu kaufen gebe, begeisterte mich vor einigen Jahren entsprechend. Durch einen glücklichen Zufall gelangte ich an ein solches Gerät, ein mit dem Robo unzufriedener Hausstauballergiker überliess ihn mir vergleichsweise günstig. Seither lasse ich staubsaugen (und hoffe ganz nebenbei inständig auf die Serienreife bezahlbarer Bügelautomaten, die die Wäsche auch noch legen).

Ein Staubsauger, der seinen Dienst nicht vollautomatisch verrichtet, muss folglich in anderen Wohnungen in der Ecke stehen, nicht bei mir! Und: Solange ich nichts dazu tun muss, ist für mich das Ergebnis der Reinigungsbemühungen bis zu einem gewissen Grad zweitrangig … [Edit: Da war ich mir wenigstens bis zu diesem Test ganz sicher, siehe unten.]

Nun kam es, wie es kommen musste: Es landete natürlich genau bei mir die Bitte, einen Staubsauger zu testen. Um genau zu sein, einen Akkustaubsauger. Einen, der zwar einen bekannten Namen trägt, der aber eben auch selbst getragen werden will, um seine Arbeit überhaupt verrichten zu können.

Aber gut, wenn ich es schon nicht ändern kann, dann will ich es wenigstens wissen. Also ran an den Dyson V11 Absolute … mal sehen, was er drauf hat!

Unboxing

Gut verpackt, einiges an Zubehör, beim Auspacken fühlt sich alles wirklich hochwertig an. Die Kunststoffteile wirken sehr stabil, beim Zusammenstecken rasten die Teile mit einem deutlich hörbaren Klicken ein, nichts wackelt. Der erste Eindruck überzeugt.

Aber das muss er auch. Schliesslich spielt Dyson mit dem Preis von über CHF 700 für den V11 im Vergleich zu ähnlichen Produkten in der oberen Liga. Und davon abgesehen: Der Herstellername Dyson, bekannt für futuristisches Design bei zugleich hoher Funktionalität, weckt (vermutlich nicht nur bei mir) per se Erwartungen.

Frisch im Büro eingetroffen wird der Dyson V11 natürlich sofort ausgepackt …

Lieferumfang

Diese Komponenten liefert Dyson mit dem V11 Absolute gut verpackt:

  • Den eigentlichen Staubsauger natürlich,
  • eine Wandhalterung zum Laden und Aufbewahren des Saugers mit zwei Steckplätzen, in denen je eine weitere Düsen Platz findet,
  • ein Netzteil,
  • ein Handbuch sowie
  • sieben Reinigungsaufsätze, die auf der nächsten Abbildung zu sehen sind und in der Folge näher beschrieben werden.
… und dann in die Testwohnung gebracht. Die mitgelieferte Reinigungsaufsätze auf Fliesenboden im Überblick.

Die Reinigungsaufsätze im Detail

Auch wenn viele der Reinigungsaufsätze keiner grossen Erläuterung bedürfen: Die richtige Wahl der Aufsätze ist wichtig, um möglichst leicht zum gewünschten Reinigungsergebnis zu gelangen. Das ansonsten gut illustrierte Handbuch gibt zu den Aufsätzen leider wenig Auskunft. Hier sollen sie deshalb zentral an einer Stelle beschrieben werden.

Allerdings sei an dieser Stelle explizit erwähnt, dass Dyson auf der Hersteller-Website detaillierte Informationen inklusive Videoanleitungen zum Start mit dem V11 und zu den meisten Aufsätzen anbietet.

  1. High-Torque-Bodendüse
    Diese Bodendüse ist ein Novum, das Dyson mit dem V11 eingeführt hat. Sie eignet sich für alle Bodenarten, ist die Standardbürste und hat neben dem nicht ins Deutsche übersetzten Namen («torque» ist der etwas eleganter klingende englische Begriff für «Drehmoment») weitere, spannende Eigenschaften.
    Sie besitzt einerseits harte Nylonborsten, mit denen sich Schmutz aus Teppichböden besonders gut entfernen lassen soll. Andererseits verfügt sie über weiche, antistatische Carbonfasern, mit denen Staub von Hartböden und aus Fugen effektiv aufgenommen wird.
    Diese Bodendüse kommuniziert, wenn am V11 der Auto-Modus aktiviert ist, mit dem Bordcomputer des Staubsaugers. Je nach Untergrund regelt sie dann automatisch die Saugleistung. Liegt beispielweise ein Teppich auf dem Fliesenboden, dann fährt der Sauger die Leistung auf dem Teppich aufgrund des höheren Widerstands auf die Bürstwalze hoch, bei der Rückkehr auf die Fliesen wieder herunter. Damit spart er auf den Fliesen deutlich Energie, was zu einer zum Teil erheblichen Verlängerung der Zeit führt, die eine Akkuladung reicht. Ausserdem arbeitet der Sauger spürbar leiser, wenn er weniger Energie benötigt.
  2. Elektrobürste mit Soft-Walze
    Diese Bürste ist nach Herstelleraussage die Spezialistin für Hartböden. Sie saugt sowohl grobe Partikel als auch sehr feinen Staub auf.
  3. Extra-hart-Bürste
    Sie verfügt über besonders harte Borsten zum Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen. Wirklich tough an der Bürste mit dem nach Actionfilm klingenden Namen: In meinem Test konnte ich mit ihrer Hilfe Klebereste vom Boden rückstandslos entfernen.
  4. Kombi-Zubehördüse
    Wer ohne Bürstenwechsel flexibel kleinere und verschiedenartige Flächen saugen möchte, ist mit dieser Bürste gut beraten. Durch einen leicht zu bedienenden Mechanismus kann entweder mit einer kräftigen Bürste an tiefersitzendem Schmutz gearbeitet oder auf glatten und harten Oberflächen Staub aufgesaugt werden.
  5. Mini-Elektrobürste
    Haare, Schmutz in (Auto-)Polstern oder Matratzen und an anderen schwer erreichbaren Stellen – dieser Aufsatz kam in meinem Test neben der High-Torque-Bodendüse bevorzugt zur Anwendung. Das Ergebnis lässt sich wirklich sehen – wenn man es sich tatsächlich ansehen möchte (siehe unten) …
  6. Extra-soft-Bürste
    Hier ist der Name Programm. Sie ist weich und gut zum Entstauben von empfindlichen Materialien. Im Dyson-Video werden damit beispielsweise die Jalousie oder eine Tastatur von Staub befreit.
  7. Fugendüse
    Sie macht – wenig überraschend – Ecken und Zwischenräume unsicher.
Der Vollständigkeit halber auch der Blick von unten; die High-Torque-Bodendüse wurde bereits ausführlich genutzt …

Erst wolkig, dann heiter: der Test

Mein Test war, wie gesagt, subjektiv. Das heisst: Ich habe keine exakt abgewogene Menge Schmutz, Sand o. ä. verstreut, gesaugt und anschliessend das Gewicht des aufgesaugten Materials mit dem des ausgestreuten verglichen. Und ich habe auch keine Messungen des Geräuschpegels in verschiedenen Lastbereichen etc. durchgeführt. Und Vergleiche mit anderen Akkustaubsaugern habe ich ebenfalls nicht gemacht.

Aber: Ich habe so gesaugt, wie ich es unter realen Bedingungen selbst auch tun würde und versucht, ungeschminkt darüber zu berichten.

Der Testaufbau (der keiner war)

Ich habe mit dem Dyson V11 Teile der Wohnung gesaugt, die ich zwei Tage vorher frisch bezogen habe und die dort, wo keine Kisten mehr standen, eine Reinigung bereits dringend gebrauchen konnte.

Dreck gab es also zuhauf, sei es von unserem Umzug oder – was ich aufgrund der Menge inständig hoffe – auch noch ein wenig von den Vormietern. Mein Ziel: möglichst schnell möglichst grosse Sauberkeit herstellen – in für Robotersauger unmöglich zu befahrendem Terrain.

Der Blick in den mit Balken durchzogenen Giebel der neu bezogenen Maisonette-Wohnung. Ein Fall für Saug-Roboter-Drohnen oder eben für den Dyson in der Hand …
On top: flexibles Arbeiten ohne Kabelsalat

Ein kurzes Anschalten des im Bild zu sehenden Deckenventilators hüllte mich in eine Wolke aus Staub! Der hatte sich da offenbar über einen längeren Zeitraum ungestört ausbreiten dürfen. Die Aufgabe war klar: sämtliche Balken absaugen.

Findet den Staub, wo er sich auch versteckt und macht ihn weg!

Dank der Länge des blauen Staubsaugerrohrs und der hohen Saugkraft des Dyson waren die Balken in ca. 2,50 Metern Höhe in kurzer Zeit vollständig staubfrei. Kein störendes Kabel, kein sich verheddernder Schlauch: das hohe Mass an Bewegungsfreiheit ermöglichen äusserst flexibles und schnelles Arbeiten. Ein echtes Plus des Akkusaugers, gerade auch, wenn ich an das Auto draussen auf dem Hof denke, das weit von der nächsten Steckdose entfernt steht.

Work-out: Staubsaugen mit dem V11

Schnell wurde aber auch klar, dass der Akkusauger einiges an Gewicht auf Arm und Schultern bringt. Und damit meine ich bewusst nicht die oben beschriebene Arbeit über Kopf, die sicher seltener ansteht.

Auch beim normalen Arbeiten mit dem Dyson auf dem Boden macht sich das Gewicht bemerkbar. Seine etwas mehr als drei Kilogramm wollen dauerhaft bewegt werden. Zwar liegt der Sauger mit seinem Pistolengriff wirklich gut und, wie ich finde, angenehm in der Hand. Doch das ändert nichts an der Tatsache, dass das Gewicht für Akku und Motor, das man – anders als bei Bodenstaubsaugern – wenigstens zum Teil tragen muss, durchaus auf die Arme geht. Ich betrachte es positiv und sehe dahinter eine ohnehin nötige Trainingseinheit.

Ins Schwitzen gerate ich tatsächlich dabei. Allerdings nur an der Hand, in der ich den Staubsauger halte. Dadurch, dass der Sauger nur arbeitet, wenn der rote Ein-/Ausschalter aktiv gedrückt wird, muss ich dauerhaft die gleiche Haltung der Hand einnehmen und den Griff dabei vollständig umschliessen. Für Menschen, die oft kalte Hände haben, sicherlich eine Wohltat. Mich bringt das dazu, die Hand zum Arbeiten öfter zu wechseln. Auch angesichts des Gewichts eine sinnvolle Sache. Ein Mechanismus, der den Ein-/Ausschalter auf Wunsch dauerhaft aktiviert, wäre sicher ein sinnvolles Feature bei einem Update zum V11.

Leider gut!

Ohne im Einzelnen auf alle Flächen einzugehen, die ich mit dem Dyson erfolgreich gesäubert habe (und das waren einige): eine Sache hat mich besonders beeindruckt! Die Couch, die wir noch vor dem Umzug mit einem in der vorherigen Wohnung vorhandenen Zentralstaubsauger gereinigt und dann für den Transport eingepackt hatten, musste sich dem Test ebenfalls unterziehen.

Sieht sauber aus, dachte ich …

Flugs den Dyson mit der Mini-Elektrobürste bestückt und ab damit auf die Couch. Um es kurz zu machen: Mit dem Ergebnis habe ich wirklich nicht gerechnet. Der Behälter am Ende des Videos zeigt das, was der Dyson aus der (allerdings kompletten) Couch geholt hat. Nichts für schwache Nerven …

Ein paar Bahnen zur Demonstration des Dyson und am Ende ein ernüchterndes Ergebnis für Couch Potatoes. Zum Glück habe ich keinen Teppichboden …
Sehr fein: Durchatmen für Allergiker

Der Dyson leistet wirklich ganze Arbeit. Es sind feinste Partikel, die er da aus der Couch geholt hat. Das passt zu den Aussagen des Herstellers, auch wenn ich die Korngrössen der Partikel nicht vermessen habe.

Selbst wenn es gruselig ist und mir das Gefühl gibt, offenbar erheblich nachlässiger in Sachen Sauberkeit zu sein als gedacht, so gibt es dabei eine gute Nachricht: Hausstauballergiker können bei regelmässiger Anwendung des Dyson V11 vermutlich deutlich besser durchatmen als ohne ihn.

Der Auffangbehälter fasst 0.76 Liter. Die Couch gab nicht ganz so viel her, aber mir reicht`s …

Die Eignung für Allergiker ergibt sich nach Aussage des Herstellers wohl insbesondere aus folgendem Sachverhalt: Die Luft, die aus dem Sauger ausgeblasen wird, wird mithilfe der sogenannten HEPA-Filtration gereinigt. Das Akronym «HEPA» steht dabei für «High Efficiency Particulate Air», was in etwa «hohe Effizienz gegen Feinstaub» bedeutet. Soll im Klartext heissen: Den Sauger verlässt aktiv gereinigte Luft, eine Zirkulation von staubiger Luft ist damit nach Herstellerangaben ausgeschlossen.

Doch nicht nur die aktive Reinigung der Luft kommt von Hausstaub geplagten Menschen entgegen, sondern auch die Tatsache, dass sich der beutellose Auffangbehälter tatsächlich so entleeren lässt, dass ein Einatmen der Partikel bei diesem Vorgang vermieden werden kann. Dazu einfach den Dyson möglichst tief in den Abfalleimer, eine Tüte o. ä. stecken, die rote Entriegelung betätigen und schon schiebt sich der gesamte Staubbehälter automatisch nach vorne. Dabei öffnet sich ebenfalls ohne Zutun die (im Bild oben bereits offene) Verschlussklappe und die gesammelten Werke entleeren sich nach unten – sehr praktisch.

Einfach sauber: selbst der Sauger

Dass mit dem Dyson alles ruckzuck wirklich sauber wird, habe ich erfahren. Aber auch der Sauger selbst lässt sich einfach säubern. Die Filter werden lediglich mit klarem Wasser gewaschen und vor dem nächsten Gebrauch getrocknet. Ähnlich leicht lässt sich übrigens die Softwalze der Elektrobürste reinigen. Die Anleitung dazu hält das Handbuch bereit.

Weiterer positiver Nebeneffekt: Der Kauf von Staubsaugerbeuteln entfällt, das entlastet das Portemonnaie und die Umwelt.

Hat Power und zeigt sie

Wie viel Kraft er hat, darüber wurde schon berichtet. Um es mit Fakten zu unterlegen: stattliche 545 Watt schickt der Dyson bei Bedarf ins Rennen.

Doch trotz seiner Power beim Saugen geht das Gerät verantwortungsbewusst mit jeder Akkuladung um. Einerseits wird der Energieverbrauch mithilfe der oben beschriebenen High-Torque-Bodendüse dynamisch geregelt. Andererseits informiert der Sauger den Anwender in Echtzeit über den Ladezustand des Akkus.

Da der Energieverbrauch abhängig von der Leistung ist, hat der Staubsauger drei manuell wählbare Leistungsstufen, die über das verbaute LC-Display angezeigt werden. Je nach gewählter Stufe (Eco, Med oder Boost) verkürzt oder verlängert sich die verbleibende Zeit zum Saugen erheblich.

Die beiden folgenden Fotos illustrieren das eindrucksvoll. Sie wurden mit Verzögerung von maximal zwei Sekunden aufgenommen und zeigen die verbleibende Zeit bei nahezu gleicher Akkuladung (wobei entgegen der Reihenfolge der Bilder zur besseren Beurteilung erst das Foto im sparsamen Eco- und danach das im ressourcenhungrigen Boost-Modus geschossen wurde):

Mit dieser Akkuladung verbleiben nur noch 3:38 Minuten im Boost-Modus …
Mit der Eco-Leistungsstufe bei gleicher Akkuladung deutlich länger und leiser saugen – und so die Umwelt schonen!

Ist der Akku leer, dann lässt er sich in ca. 4,5 Stunden voll aufladen. Danach steht er in Abhängigkeit von der gewählten Stufe wieder bis zu eine Stunde für Reinigungsarbeiten zur Verfügung.

Der Akku selbst ist ein leistungsfähiger Lithium-Ionen-Akku (um genau zu sein ein Nickel-Cobalt-Akku (NCA) für möglichst hohe Energiedichte und damit bezogen auf die Leistung besonders wenig Gewicht), der sich bei Bedarf leicht tauschen lässt.

Dazu ist lediglich ein Kreuzschlitz-Schraubenzieher nötig, um die beiden Sicherungsschrauben am Griffteil zu lösen und nach dem Wechsel des Akkus wieder festzuziehen. So ist im Handumdrehen die volle Power wieder da.

Mein Fazit: Robos bessere Hälfte …

Eingangs habe ich es geschrieben: Ich bin ein Fan von Roboterstaubsaugern, denn es gibt ein richtig gutes Gefühl zu wissen, dass in Abwesenheit ohne eigenes Zutun zuhause für Sauberkeit gesorgt wird. Aber es gibt eben sehr viele Flächen, die in Abhängigkeit vom Sauberkeitsempfinden der Bewohner mehr oder weniger oft gereinigt werden müssen und die für einen Saubroboter schlicht nicht erreichbar sind. Treppen, Böden, verschiedene Ebenen bzw. Geschosse z. B. in einer Maisonettewohnung (hier ist Umtragen des einen oder gar die Anschaffung weiterer Roboter erforderlich), Balken, Ecken mit Spinnweben, Autos usw.

Und wenn ich es mir recht überlege, war für mich das Nervigste an Bodenstaubsaugern neben dem Einsetzen neuer Staubsaugerbeutel vor allem das Umstecken des Anschlusskabels in besser platzierte Steckdosen, die Zickigkeit der Kabelaufroller – einfach der ganze Schlauch- und Kabelsalat …

All das entfällt bei Akkusaugern wie dem Dyson V11. Diese Flexibilität ist ein für mich riesiges Plus!

Und dann ist da natürlich noch die Leistung. Der Dyson ist leistungsstark – Punkt. Bereits der rein subjektive Test zeigt: Was er aus den unterschiedlichen Oberflächen holt, ist enorm (was nicht gerade dazu beiträgt, gerne Bilder aus dem eigenen Haushalt davon zu veröffentlichen). Ausserdem zeigen das neben den Herstellerangaben diverse Tests, die verschiedene Akkustaubsauger anhand gemessener Leistungsdaten miteinander verglichen und die Ergebnisse online veröffentlicht haben.

Das Handling des Saugers hat mir persönlich gut gefallen – mit den erwähnten Einschränkungen, mit denen ich jedoch sehr gut leben könnte.

Aus meiner Sicht ist der Dyson V11 ein Sauger, den ich mir gut allein und wirklich perfekt in Kombination mit einem Robotersauger vorstellen kann. Den Dyson für die sorgfältige Grundreinigung aller Flächen und natürlich besonders diejenigen, die für einen Saugroboter unerreichbar oder schwierig zu reinigen sind. Und den Robo-Sauger ganz klar weiterhin für die tägliche Reinigung, die mir das gute Gefühl vermittelt, dass da jemand etwas tut – und dieser jemand nicht ich bin.

††Ob man den Preis für die genannte Kombination aus Robotersauger und Dyson V11 zahlen möchte, bleibt natürlich eine ganz persönliche Entscheidung.

Für mich heisst es nun erst einmal wieder Abschied nehmen vom V11 – leider. Denn er machte schon eine ziemlich gute Figur in der neuen Wohnung. Aber wer weiss: vielleicht gibt es ja ein Wiedersehen zwischen ihm und meinem Robo zuhause! Dann hoffentlich ohne Umzugskisten …

Nach dem Test geht der V11 gut verpackt wieder dahin zurück, wo er hergekommen ist. Denn «abstauben» kann ich ihn nicht ;-)
Vielleicht auf bald, schön wär`s!

0       Kommentare Geposted von Sebastian Kestel

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