Moulinex Cookeo +

Die Multikocher Cookeo+ von Moulinex kann alles was ein Schnellkochtopf kann, und noch viel mehr. Vor allem verfügt Cookeo+ über 150 vorprogrammierte Rezepte, die sich ganz einfach kochen lassen. Wir haben getestet und nach Anleitung gekocht.

Sobald man den Cookeo+ das erste Mal einstellt, muss man seine gewünschte Sprache und das Land auswählen. Anschliessend gelangt man zum Menü und entscheidet dort ob man einzelne Zutaten, manuell oder nach Rezept kochen will.

Das Gerät kann alles. Dank der Kochhilfe im Menü kann auch ein Laie Speisen in der richtigen Kochart und Dauer kochen, egal ob Braten, Schmoren oder Dampfkochen.

Der integrierte Kochtopf lässt sich mittels zwei Henkeln leicht herausnehmen und ist spülmaschinenfest. Mit einem Volumen von sechs Litern können bis zu sechs Personen bekocht werden.

Menü Zutaten

Ich gebe es zu, ich gehöre zu den Menschen, die grossen Respekt vor dem Schnellkochtopf haben. Obwohl dies unbegründet ist, habe ich immer Angst davor, dass dieser explodiert. 

Mit dem Cookeo+ löst sich diese Angst im nichts auf. Im Menü «Zutaten» wählt man aus den Rubriken Gemüse/Früchte, Getreide, Fleisch und Fisch das gewünschte Produkt aus, gibt die gewünschte Menge ein und das Gerät zeigt die empfohlene Garzeit an. Der Kochvorgang kann sofort oder nach Wunsch verzögert gestartet werden.


Menü Rezepte

Das Herzstück des Moulinex Cookeo+ ist sicher die Rezeptdatenbank mit 150 verschiedenen Rezepten, die alle über das intuitive Bedienfeld, Schritt für Schritt gekocht werden können.

Die Rezepte sind sortiert nach Vorspeisen, Hauptspeisen, Dessert. Ich habe aus jeder Rubrik ein Gericht gekocht. Und muss ganz ehrlich sein: Ich war vom Ergebnis positiv überrascht!

Zu Beginn gibt man an, für wie viele Personen gekocht wird. Die Mindestmenge ist für zwei Personen gedacht. Das hat mich zuerst gestört, da ich nur für eine Person kochen wollte. Aber den Aufwand hat man so oder so. Und da man mit dem Cookeo+ Speisen auch sehr einfach aufwärmen kann, sehe ich es inzwischen als Vorteil, da man dadurch schon eine Mahlzeit vorgekocht hat.

Tomatensuppe

Für die Tomatensuppe werden 5 Minuten für die Zubereitung und 6 Minuten für das Garen angegeben. Die Zeitangabe für die Vorbereitung finde ich persönlich sehr sportlich. Ich habe die dreifache Zeit benötigt. Für das Rezept musste ich zehn Tomaten würfeln, eine Zwiebel hacken und 50g Basilikumblätter vom Stiel zupfen. Dann alles zusammen in den Behälter geben, rühren, Deckel schliessen und los gehts.  Die Garzeit hat perfekt gepasst. Anschliessend muss die Suppe noch passiert werden. Fertig!

Pilzrisotto

Auch ein leckeres Risotto herzustellen ist sehr einfach. In einem ersten Schritt wird Olivenöl erwärmt, danach Zwiebeln und Pilze mit offenem Deckel angebraten. Danach gibt man den Reis dazu, löscht das Ganze mit Bouillon ab und schliesst den Deckel. Auch hier benötigte ich zirka fünf Minuten länger für die Vorbereitung als angeben wurde.

Nach dem Garen kann man den Deckel öffnen, den Risotto probieren und servieren oder dann eben den Deckel wieder schliessen und noch ein paar Minuten weiter garen lassen. 

Ich habe den Risotto mit getrockneten Pilzen gekocht, statt wie im Rezept vorgeschlagen mit frischen Pilzen. Und es hat wirklich gut geschmeckt!

Schokoladencreme

Zum Nachtisch gab es Schokoladencreme. Die ist wirklich im Handumdrehen gemacht. Schokoladenpulver, Zucker, Maisstärke, Milch und ein Ei in den Behälter füllen, Deckel schliessen, warm werden lassen, Deckel öffnen und gut rühren. 
Ich habe den Zucker, das Schokoladenpulver und die Maisstärke gesiebt, damit es nicht klumpt. Das sind dann kleine Tricks, die in der Anleitung nicht stehen. Die Creme war schnell gemacht und sehr lecker! 

Rezepte alphabetisch sortiert

Etwas umständlich fand ich, dass die Rezepte nach Alphabet sortiert sind. So gibt es bei den Suppen beispielsweise ganz am Anfang der Liste eine „Broccoli-Suppe“ und ganz am Schluss dann eine „Zwiebel-Broccoli-Suppe“.

Bei den Hauptspeisen gibt es „Erbsen-Schinken-Risotto“, „Pesto-Hähnchen-Risotto“, „Pilzrisotto“ und „Spinatrisotto“. 

Für wen ist der Cookeo+ geeignet?

Beim Multikocher Cookeo+ handelt es sich im Grunde um einen automatischen Schnellkochtopf. Das «Schritt-für-Schritt-Programm» führt den Nutzer durch den Kochprozess. Somit eignet sich der Multikocher gut für Kochanfänger, die schnell und risikofrei schmackhafte Gerichte zubereiten wollen.

Praktisch ist er sicher auch, wenn im Haushalt noch kleine Kindern sind. Da kann Mama oder Papa auch mal vom Herd weg ohne Angst zu haben, dass etwas anbrennt.

Schwächen

Gewöhnungsbedürftig für Schweizer ist sicher, dass die Begriffe in der Rezeptdatenbank alle „deutsch“ sind. So findet man beispielsweise „Hähnchen“ statt „Poulet“, „Maronen“ statt Kastanien“, oder „rote Bete“ statt „Randen“.

Zudem liegt dem Cookeo+ keine Rezeptliste bei, auf der ersichtlich ist, welche Rezepte im Gerät gespeichert sind. Dadurch ist man gezwungen sich am Gerät selber durchzuarbeiten und die Zutaten am Display abzuschreiben.

Der Multikocher ist hochwertig verarbeitet, hat dadurch aber auch ein hohes Eigengewicht: Mit rund sechs Kilogramm lässt sich dieser Topf nicht mehr leicht in hohen Schränken oder Regalen verstauen. Wer den Cookeo+ erwerben möchte, sollte also idealerweise in der Küche einen Fixplatz einplanen.

Fazit

Im Grossen und Ganzen gefällt mir der Cookeo+ sehr gut. Die Bedienung ist einfach und intuitiv. Wem ein Schnellkochtopf zu unsicher ist, ist mit dem Cookeo+ sicher sehr gut bedient. Die programmierten Rezepte sind für Kochmuffel und Personen, die nicht kochen können, geeignet.

Gefehlt hat mir ein Kochbuch oder eine Rezeptliste mit den Zutaten der programmierten Rezepte, damit man sich nicht am Display durch die verschiedenen Rezepte durchklicken muss. Zudem würde ich es begrüssen, dass wenn man zu Beginn als Land «Schweiz» angibt, die Zutaten in einer Schweizer Version angezeigt werden. Dann könnte man gleich loslegen mit Kochen und müsste nicht noch überlegen, wie der deutsche Begriff auf Schweizerdeutsch heisst.

Im Shop

Den Cookeo+ gibt es bei uns im Shop ab Lager für 199.– Franken.


 Share
0       Kommentare Geposted von Stephanie Boksberger

Tags: , , , , , , ,

Schreib einen Kommentar