Tool für Tippfaule: Crealogix PayPen

Focus Week PayPenE-Banking ist praktisch für alle, die ihre Geldgeschäfte bequem von zuhause aus erledigen wollen. Der CLX.PayPen setzt der Bequemlichkeit die Krone auf: Anstatt mühsam Kontonummern, Beträge und Referenznummern einzutippen, liest er einfach all Eure Einzahlungsscheine ein. Das geht blitzschnell und funktioniert wunderbar, wie die aktuelle Focus Week zeigt. 

Die Hardware

Der Hersteller Crealogix bietet den PayPen in verschiedenen Farben und entweder kabelgebunden oder drahtlos an. Uns lag ein CLX.PayPen Wireless vor, deshalb zeigen wir hier das drahtlose Modell:

  1. 1. Abtastsensor
  2. 2. Taster, Stift scannt, solange dieser Taster niedergedrückt ist
  3. 3. Funktionstaste (konfigurierbar)
  4. 4. Betriebsleuchte
  5. 5. Mini-USB-Anschluss (zum Laden des Akkus am Computer) 

Die Software

Im Normalfall kriegt Ihr nicht viel von der Software mit. Über einen Rechtsklick in der Symbolleiste gelangt Ihr zum Kontextmenü. Dort könnt Ihr den Erfassungsmodus ändern und auf die Einstellungen zugreifen.

Schauen wir uns kurz interessante Einstellungen an: Hier weist Ihr z.B. der Funktionstaste eine andere Funktion zu.

Sprache und Abschlusszeichen konfigurieren: Ihr konfiguriert hier links die Sprache.
Standardmässig schickt der CLX.PayPen Wireless im Banking-Modus nur die Zeichenfolge ins Textfeld, die erfasst wird. Für Texte ist das weniger praktisch. Hier rechts könnt Ihr bestimmen, welches abschliessende Zeichen mitgeschickt werden soll. Wenn Ihr z.B. den Zeilenumbruch der Vorlage erhalten wollt, nehmt Ihr am besten «Eingabetaste». Ansonsten reiht PayPen das erste Zeichen der neuen Zeile einfach an den Schlussbuchstaben der vorhergehenden Zeile.

Anwendervideo

Inbetriebnahme

Das beigelegte Installationsposter zeigt die gesamte Inbetriebnahme Schritt für Schritt.
Zuerst installiert Ihr die Software und Treiber mithilfe der CD. Dann startet Ihr die Software und steckt den Bluetooth-Empfänger in einen freien USB-Port. Nun verbindet Ihr den PayPen Wireless per USB-Kabel an einen zweiten USB-Anschluss. Nun werdet Ihr aufgefordert, einen Einzahlungsschein zur Probe einzulesen:

Anschliessend wählt Ihr Eure Zahlungserfassungs-Software aus. Der CLX.PayPen möchte die deshalb wissen, weil er je nach Software die erfassten Codierzeilen anders übertragen muss.

Nun vollständig aufladen lassen und der CLX.PayPen Wireless ist betriebsbereit!

Test in PostFinance Java

Zum Ausprobieren habe ich einige Einzahlungen via PostFinance E-Banking (Java) gemacht. Normalerweise zahlt Ihr dort ein über Zahlungen>Überweisung>Inland CHF und gebt erst Betrag und Konto ein, danach die Referenznummer.

Stattdessen wählt Ihr Zahlungen>Überweisung>Belegleser. Wählt wie immer Zahlungs- und Übermittlungsart sowie das Fälligkeitsdatum. Klickt nun ins Textfeld «Codierzeile».

Lest nun die Codierzeile ein, die Ihr zuunterst auf dem Einzahlungsschein findet. Betrag auf den Rappen genau, Zielkonto und Kontoinhaber erscheinen automatisch; der Auftrag wird gesendet, fertig! Funktioniert prima.

OCR-Test

OCR steht für «optical character recognition». Wenn Ihr eine Codierzeile eines Einzahlungsscheins einlest, dann erkennt der PayPen aus dem eingescannten «Bild» anhand von Mustern und Konturen bzw. Hell-Dunkel-Unterschieden die Ziffern und überführt sie in eine weiterverarbeitbare («maschinenlesbare») Eingabefolge. Doch wie gut funkioniert die PayPen-Texterkennung mit Zeichen, die nicht normiert sind wie die Zahlen auf einem Einzahlungsschein?

Ich habe mit PayPen Wireless nebst den Einzahlungen jeweils mehrere Zeilen aus vier Texten versucht einzuscannen:

  • Postkarte, handschriftlich, blauer Kugelschreiber (1)
  • Songzeile aus CD-Booklet, schwarz, versetzte Zeilen, heller farbiger Hintergrund (2)
  • Zusammenfassung eines wissenschaftlichen Textes in Word, Tintenstrahler-Ausdruck (3)

Ergebnisse

Die Texterkennung hat mit Vorlage (3) erwartungsgemäss am besten funktioniert – sogar überraschend gut. Mit Handschrift kommt das Gerät nicht klar, und auch bei auffälligem, buntem Layout mit kleiner Schrift kann das Gerät nur einen Teil richtig erkennen.

Vorlagen (2) und (3, rechts)

 

Anders als der CLX.PayPen Wireless liest der kabelgebundene CLX.PayPen auch Strichcodes.

Fazit

Wirklich ein tolles Ding! Der PayPen Wireless von Crealogix hat mir die Monatszahlungen zwar nicht erspart ;-), aber ziemlich erleichtert. Die Texterkennung funktioniert wirklich gut, die Installation ist selbst auf meinem fünf Jahre alten Notebook (ohne Ziffernblock natürlich…) schnell und problemlos verlaufen. Der Hersteller hält, was die Werbung verspricht.

Wer sollte sich den Kauf überlegen? Wer ganze Textseiten oder Handschrift einscannen und in Text umwandeln möchte, der ist bei einem gängigen Flachbettscanner samt passender OCR-Software besser aufgehoben. Inhaber eines kleinen Unternehmens, die häufig Einzahlungen vornehmen müssen, und Privatpersonen (oder Phlegmatiker wie ich ;-)  sparen eine Menge Zeit und Nerven mit einem PayPen.

Im Shop

Lieferumfang: Dem gut in der Hand liegenden PayPen Wireless liegen ein USB-Ladekabel, eine Tischstation und ein USB-Bluetooth-Empfänger bei. In der Schachtel liegen zudem eine Software-CD und ein Installationsposter.

Alle PayPen-Varianten plus Original-Zubehör findet Ihr in unserem Shop.

Links

http://www.paypen.ch/


21       Kommentare Geposted von Daniel Rei

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  • Luca says:
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      • Daniel Rei
        Daniel Rei says:
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      Daniel Rei says:
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