Canary: das Sicherheitssystem, das alle einrichten können

 

Endlich Feierabend! Es geht heimwärts. Ihr sitzt gerade im Intercity und denkt Euch nichts Böses. Da vibriert Euer Mobiltelefon. Eine Pushnachricht. Von zuhause. Es ist Canary, Euer neues All-in-One-Sicherheitssystem, das Ihr vor kurzem bei BRACK.CH gekauft und nach dem Auspacken in wenigen Minuten eingerichtet habt. Die Nachricht lautet: «Bewegung im Wohnzimmer entdeckt!» Im ersten Moment schreckt Ihr auf. Ihr greift über die App auf den Live-Kamerafeed zu. Nichts zu sehen! Schon wollt Ihr über den Knopf in der App Canarys Alarmsirene aufheulen lassen – 90 Dezibel vertreiben jeden unerwünschten Gast. Doch kurz darauf huscht ein pelziges Etwas durchs Bild. Puh! Erleichtert erinnert Ihr Euch daran, dass Nachbars «Schnurrli» den Nachmittag heute bei Euch verbringt. Ein Blick auf den Canary-Thermometer sagt jedoch, dass es sehr warm ist in der Wohnung. Gut, dass Ihr bald heimkommt.

Das ist Canary
Ist jemand Unbefugtes im Haus? Wie ist die Luftqualität in der Garage? Was treiben die Haustiere daheim? Hat jemand letzte Nacht die Ferienwohnung betreten? Diese Fragen beantwortet «Canary», ein einfach einzurichtendes, in wenigen Minuten einsatzbereites All-in-One-Sicherheitssystem. Es vereint

  • HD-Kamera
  • Bewegungssensor
  • eine 90-Dezibel-Sirene und
  • Luftqualitätssensoren

in einem ansprechenden Gehäusedesign. Wenn Canary Bewegungen registriert oder Schwankungen in Sachen Luftqualität, Temperatur oder Luftfeuchtigkeit feststellt, schickt das Gerät Benachrichtigungen ans Mobiltelefon. Dank Geofencing weiss Canary, wann die Bewohner zuhause sind, und ändert automatisch den Überwachungsmodus. Auf Wunsch lässt sich zudem bei Anwesenheit die Privat-Option aktivieren, bei der Kamera und Mikrofon komplett abgeschaltet werden.

Canary: technische Daten

  • 1080p-Full-HD-Kamera mit 147-Grad-Weitwinkelobjektiv und Nachtsicht
  • 3-Achsen-Beschleunigungssensor
  • Bewegungssensor
  • Sensoren für Luftqualität, Temperatur, Luftfeuchtigkeit
  • Mikrofon, Lautsprecher, Sirene (über 90 dB)
  • 256-Bit-AES-Verschlüsselung, sichere Webübertragung (SSL/TLS)
  • WLAN 802.11b/g/n, Ethernet
  • Stromversorgung über MicroUSB-Netzteil, 100–240 V
  • Gewicht 396 g, Höhe 15,24 cm, Durchmesser 7,62 cm

Feed ansehen, Einsatzkräfte alarmieren oder Sirene betätigen
Durch die kostenlose App habt Ihr Zugriff auf Video und Audio in guter Qualität – sowohl beim Zugriff auf die Live-Übertragung als auch beim Abspielen von Aufnahmen aus der Vergangenheit. Via App lassen sich mehrere Canary-Geräte einbinden. Ebenfalls lassen sich via App die 90 Dezibel laute Alarmsirene auslösen sowie die Polizei, die Rettungsdienste oder die Feuerwehr verständigen. Canary schützt nicht nur das traute Heim und die ganze Familie, sondern auch die eigenen Daten und Videos – gemäss Hersteller durch Verschlüsselung auf Bankenniveau.

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Cloudspeicher
Beim Kauf eines Geräts inbegriffen ist Cloud-Speicherplatz für die letzten 24 Stunden, verteilt auf bis zu vier Geräte. Das komplette Videomaterial in der Länge von 24 Stunden lässt sich kostenlos aus der Canary Cloud herunterladen – das reicht für die meisten Anwendungsfälle. Wer jedoch zehn Euro pro Monat für die Canary-Mitgliedschaft ausgibt, erhält Zugriff auf ganze 30 Tage Video-Verlauf inklusive unbegrenzten Downloads für ein Canary-Gerät. Das kann sich zum Beispiel lohnen, falls Ihr länger verreist. Wenn Ihr den Dienst für ein ganzes Jahr abonniert, gibt es Rabatt; wer Cloud-Speicherung für mehr als ein Gerät benötigt – zum Beispiel, um mehrere Räume oder mehrere Häuser zu sichern – bezahlt entsprechend mehr.

Canary Cloud: https://canary.is/de/mitgliedschaft/

Im Shop

Canary kostet CHF 229.– und ist ab sofort ab Lager lieferbar (schwarz: Art. 539356, weiss: Art. 539357).

App-Download

Für iOS-Geräte (App für Apple Watch möglich)
Für Android-Geräte

Test im Technikblog.ch: http://technikblog.ch/2016/06/testbericht-canary-sicherheitssystem/

Das Unternehmen Canary

Canary ist ein Start-up-Unternehmen aus New York. Im Juli 2013 startete Canary eine Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo. Sie wurde schnell zum erfolgreichsten Projekt in der Geschichte Indiegogos: In nur einem Monat konnte Canary 10’000 Geräte an Menschen in 78 Ländern vorverkaufen. Schon in der Indiegogokampagne haben die Schweizer – gemessen an der Einwohnerzahl des Landes – mehr Geräte bestellt als jedes andere Land. Und tatsächlich hat ein Schweizer schon 2015 einen Einbrecher mit der Kamera fangen können. Der Hersteller wird dieses Jahr weitere Geräte-Varianten, u.A. das mit Apple HomeKit kompatible Canary Plus, auf den Schweizer Markt bringen.


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0       Kommentare Geposted von Daniel Rei

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