Noch nie war Familienplanung so einfach!

Das Zürcher Unternehmen Ava ist das beste Startup 2017. Mit ihrem Zyklustracker verschafft es Paaren optimale Konditionen, Kinder zu kriegen. Der Tracker in Form eines Armbandes ist bei BRACK.CH erhältlich.

Die Köpfe hinter Ava (v.l.n.r.): Philipp Tholen (VP Operations), Lea von Bidder (Mitgründerin & Präsident Ava Science and VP Marketing), Pascal König (Mitgründer & CEO), Peter Stein (VP R&D), Sandra Erismann (CFO).

Startups setzen sich zum Ziel, die Welt mit innovativen Ideen zu verändern. Viele träumen davon, dieses Ziel zu erreichen – aber nur wenigen gelingt es. Ava gehört aber definitiv dazu. Das Unternehmen hat einen Zyklustracker entwickelt, welcher ausschliesslich in der Nacht getragen wird. Der Tracker hilft Frauen ihren Kinderwunsch zu erfüllen.

Das Armband misst neun verschiedene physiologische Parameter und gibt Frauen damit Auskunft über ihren Zyklus. Sie können so die hormonellen Veränderungen im Zyklus besser verstehen. Ava erkennt das fruchtbare Zeitfenster einer Frau früher und viel einfacher als existierende Methoden.

Kinderwunsch vereinfacht
Gegründet wurde das Startup erst vor drei Jahren. Mitgründerin Lea von Bidder lebt aber aufgrund des extrem wachsenden Erfolges seit zwei Jahren in San Francisco. Sie leitet von dort aus das globale Marketing und den Customer Success (=Unterstützung der Kunden bei der Benutzung des Trackers). «Die Verkäufe in den USA laufen sehr gut. Vor kurzem haben alleine an einem Tag 30 Frauen ihre Schwangerschaft dank Ava angekündigt», sagt sie.

Lea von Bidder: «Mit BRACK.CH zusammenzuarbeiten ist uns wichtig.»

Nachdem man in der Vergangenheit bekannte Förderpreise (Venture Kick) gewonnen und Förderprogramme durchlaufen hatte (venture leaders), wurde das Unternehmen kürzlich bei der prestigeträchtigen Preisverleihung TOP100 zum besten Schweizer Startup 2017 gewählt. Von Bidder sagt dazu: «Wir freuen uns natürlich riesig. Es ist eine grosse Ehre, aus so vielen grossartigen Unternehmen ausgewählt worden zu sein.» Der Pokal stehe sehr prominent im Hauptsitz in Zürich.

In der Schweiz erhält man den Tracker – abgesehen beim Hersteller selber – zum Beispiel bei BRACK.CH. «Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem der wichtigsten Onlinehändler der Schweiz. Mit BRACK.CH zusammenzuarbeiten ist uns wichtig», sagt von Bidder. Die Schweiz sei ausserdem einer der am stärksten wachsenden Märkte für das Startup.

Generell über Women’s Health reden
Vor einigen Monaten kam das erste «Ava-Baby» namens Jace auf die Welt. «Ihre Mutter war eine unserer ersten Kundinnen. Sie hatte eine schwierige Zeit beim ersten Kinderwunsch und hat sich deshalb für ihr zweites Kind für Ava entschieden», erläutert von Bidder. Nach drei Monaten war sie bereits schwanger. «Und das hat sie uns sogar noch vor ihrem Mann erzählt!»

Für die Zukunft wünscht sich Lea von Bidder, dass man  über schwierige Themen reden kann. «Über Ava zu sprechen bedeutet auch immer, sich generell über «Women’s Health» Gedanken zu machen. Wir wollen Aufmerksamkeit auf stigmatisierte Themen wie Kinderwunsch, Unfruchtbarkeit und Fehlgeburten lenken», erklärt sie. Das seien Themen, über welche noch viel zu wenig gesprochen werde.

Im Video (in Englisch) erfährst du, wie das Armband funktioniert:


 Share
Teilen:

0       Kommentare Geposted von Ragulan Vivekananthan

Tags: , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Schreib einen Kommentar