Jetzt wird sogar die Türklingel «smart»!

logo-vdoorbell-b7256149646d853c8d2fdc8197de79df«Ding dong, ding dong, wer steht da vor der Tür? Vielleicht ist es der Postillon und bringt Millionen mir» sang die österreichische Musikgruppe EAV im Jahr 1990. Dank der vernetzten Video-Türklingel «Ring» müsst Ihr im Jahr 2015 nicht einmal mehr die Tür öffnen um nachzuschauen, ob wirklich der Pöstler draussen steht. Und dieser muss nicht einmal mehr klingeln. Aber der Reihe nach…

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Die Ring-Story

Es gibt sie noch, die kalifornischen Garagen-Erfolgsgeschichten. Alles hat im Herbst 2011 angefangen, als Jamie Siminoff, Jahrgang 1976, mit einem Fünf-Personen-Team in Santa Monica an einer Erfindung namens «DoorBot» arbeitete – als Beispielprodukt für eine eigene neue Crowdfunding-Website. Während diese Website es nicht schaffte, zu den etablierten Portalen wie Kickstarter oder Indiegogo aufzuschlies­sen, kam für das Beispielprojekt eine Viertelmillion Dollar zusammen. Die Produktion kam zustande, und ab November 2013 wurden 20‘000 DoorBot-Türklingeln verkauft. Nach einem finanziell erfolglosen Auf­tritt in der TV-Investorenshow «Shark Tank» erregte das Start-up die Aufmerksamkeit einiger Risikoka­pitalgesellschaften, die dem Unternehmen eine Finanzspritze von mehreren Millionen Dollar verpassten. Mehr Talente wurden angeheuert, um das Produkt weiterzuentwickeln. Dabei hat die Firma die Anliegen der DoorBot-Käufer ernst genommen. «Ring» ist eine in Technik und Design rundum verbesserte Ver­sion von «DoorBot».

Was macht Ring?

«Ring» schickt übers Smartphone ein Videobild, wenn jemand an der Tür steht, und stellt via WLAN oder Internet auf Wunsch eine Video- und Sprechverbindung her. So verpasst Ihr den Paketboten nie mehr. Falsche Handwerker entlarvt Ihr, bevor Gefahr entsteht. Potenzielle Einbrecher verlieren den Mut, wenn Ihr auch von auswärts sofort auf Aktivitäten vor der Tür reagieren könnt.

Kein Klingeln mehr verpassen

«Ring» verfügt über einen grossen Knopf. So weit, so Türklingel. Drückt ein Besucher – wie etwa der Briefträger – den Knopf, stellt «Ring» über WLAN 802.11n (und Euren heimischen Router) eine Verbindung her mit einem oder mehreren Android- oder iOS-Smartphones her, auf dem Ihr die zugehörige App eingerichtet habt.

Wie bei einer Video-Gegensprechanlage könnt Ihr Kontakt mit dem Besucher aufnehmen, sofern Ihr das wollt. Egal, ob Ihr gerade in der Küche, im Game-Keller, in der Bäckerei oder auf Weltreise seid: Ihr verpasst nie mehr den Kurier oder sonstigen Besuch und könnt gegenüber Unbekannten jederzeit so tun, als wärt Ihr zuhause. Dank integrierter Infrarot-Leuchtdioden liefert Euch «Ring» übrigens auch in der Nacht ein brauchbares Videobild.

Jederzeit alles im Blick, auch ohne Klingeln

Darüber hinaus lässt sich eine Bewegungserkennung zuschalten. Bequem übers Smartphone richtet Ihr dabei Reichweite und Aktionsfenster ein, innerhalb derer «Ring» die Kamera aktivieren und den Bewohner benachrichtigen soll, falls jemand vor der Tür steht. Optional speichert «Ring» AV-Aufnahmen entdeckter Aktivitäten in der Cloud. Für diesen «Cloud Video Recording»-Dienst verlangt der Hersteller eine Gebühr von drei Dollar pro Monat.

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Für den Ausseneinsatz bestens geeignet

Hitze, Regen oder Schnee machen dem witterungsbeständigen Gerät nichts aus. Mit Strom versorgt wird «Ring» durch einen eingebauten Akku, der mit einer vollen Ladung bei normalem Gebrauch etwa ein Jahr durchhält. Alternativ lässt sich das Gerät über eine bereits bestehende Türklingelinstallation mit Strom versorgen. Die Wandmontage ist auch für Laien zu bewerkstelligen. Im Lieferumfang sind sämtliches Montagewerkzeug und Montagematerial enthalten. Witzig und praktisch: Im Gehäuse ist sogar eine klassische Wasserwaage integriert (vgl. Bild).

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Im Shop

«Ring» ist bei BRACK.CH ab sofort ab Lager erhältlich und kostet 219.– Franken. Im Lieferumfang findet Ihr nebst dem Gerät ein MicroUSB-Ladekabel, Montagematerial und –werkzeug sowie die Bedienungsanleitung in englischer Sprache.

https://www.brack.ch/ring-tuerklingel-358423 

Weitere Informationen

PS: Wir haben einige Testmuster an Journalisten und Blogger geschickt und sind gespannt auf deren Reviews. Auch der PCtipp hat bereits einen Newsbeitrag dazu publiziert.


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2       Kommentare Geposted von Daniel Rei

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2 bezieht sich auf "Jetzt wird sogar die Türklingel «smart»!"