Behind the scenes: BRACK.CH Test Force zeigt akrobatische Seite

Kennt ihr sie schon? Die BRACK.CH Test Force? Seit 2017 testen wir – alle Mitarbeitenden von BRACK.CH – zusammen mit Paul Inspect viele unterschiedliche Produkte aus dem Sortiment von BRACK.CH, um Euch die Produktauswahl zu erleichtern. Im Frühling reiste Paul Inspect nach Indien und Berlin für den Dreh der TV-Spots 2018. Wir führen Euch hinter dessen Kulissen.

Wart ihr schon einmal bei einem Filmdreh dabei? Wenn ja, wisst ihr vermutlich, was dabei alles an verschiedenen Arbeiten anfällt, bevor man das fixfertige Produkt in Händen hält: Anreise, Aufbau, Kostüm, Make-up, effektive Aufnahmen, Tonstudio, Schnitt, Mastering, etc. Doch endlich, endlich war es so weit und wir dürfen Euch unsere Test Force TV-Spots präsentieren:

Und wie findet ihr sie? Doch wer kommt überhaupt auf solche Ideen und wie funktioniert so ein Filmdreh? Wir haben bei Sandrine Knechtli, Leiterin Brand/Kampagne/Partnerschaften, nachgefragt, denn sie begleitete das Test Force Team sowohl nach Indien wie auch nach Berlin.

Ideenursprung und geschäftiges Treiben

BRACK.CH: Sandrine, wie sind die TV-Spots der BRACK.CH Test Force zustande gekommen?

Sandrine: Bereits letzten Sommer mussten wir uns für die diesjährige Kampagne entscheiden: Wir wollten die BRACK.CH Test Force weiterziehen und rundherum die entsprechenden Massnahmen mit TV-Spots produzieren. Die TV-Spots sollen vermitteln, dass wir die Produkte mit Sorgfalt auswählen und sie qualitativ überzeugen.

Wie alles begann… Eine Handskizze vom Regisseur.

Unsere Filmproduktion zweihund, mit der wir bereits einige Jahre zusammenarbeiten, haben wir mit dem Projekt beauftragt. Jonas Meier, der Regisseur, hat sich die Geschichten ausgedacht und stellte sie in einfachen Handskizzen und Animatix dar. Diese bildeten für uns die Diskussionsgrundlage, bei der wir immer noch unsere eigenen Vorstellungen oder Anmerkungen einbringen konnten. Und zum Schluss beinhaltete das ganze noch ein Risiko. In unserem Fall war das die Reise nach Indien: Die Drehbewilligung kam etwas knapp am 23. Februar an und am 3. März flogen wir schon.

Liefen die Drehtage dann immer streng nach Plan? Oder gab es ständig Änderungen?

Sandrine: Die Drehtage waren in Indien und in Berlin auf die Minute durchgetaktet. Dabei konnten wir je nach Equipment, das benötigt wurde, nicht alle Einstellungen der Reihe nach drehen – die komplette Geschichte wurde also in die einzelnen Einstellungen aufgeteilt.

Und wie lange wart ihr dann jeweils am Set?

Präzisionsarbeit beim Dreh – eine Wasserwaage im Test

Sandrine: Im Schnitt dauerte ein Drehtag jeweils 12 bis 14 Stunden, in Berlin ‹nur› etwa zehn Stunden. Für die ganze Crew (Produktion, Licht etc.) war das äusserst anstrengend. Denn in jeder Einstellung musste die Ausrüstung neu platziert und justiert werden; das konnte gut und gerne 30 bis 45 Minuten in Anspruch nehmen. Und schliesslich mussten alle Beteiligten – in Indien verstärkten 87 Einheimische am Set das Team – wissen, was zu tun war.

Was machten die Darsteller in dieser langen Zeit?

Sandrine: Warten! (lacht) Ein Dreh besteht vor allem für die Darsteller stets aus langen Wartezeiten. Diese können nur teilweise mit Maske und Kostümierung getilgt werden. Die Verpflegung am Set ist immer sehr wichtig, benötigt aber auch nicht so viel Zeit. Und dennoch mussten immer alle parat sein, damit wir im Ernstfall gleich loslegen konnten.

Wurde es ihnen oder Dir nicht langweilig?

Wir haben die Darsteller extra darauf vorbereitet, dass sie viel Geduld mitbringen sollten. Ich denke, für sie alle war es schlussendlich nicht sooo schlimm. Es gab ja einiges zu sehen am Set!

Ich sass hingegen die meiste Zeit hinter dem Monitor, verfolgte die Aufnahmen. In Berlin hat mir mein Kollege Michi vor dem Monitor Gesellschaft geleistet, wenn er nicht gerade Requisiten vorbereiten musste. Unsere Aufgabe war es einerseits zusammen mit der Produktion die Qualität sicherzustellen und andererseits die Verantwortung zu übernehmen, sollten direkt am Set Entscheidungen getroffen werden müssen… Wenn es mal im ‹Kasten› ist, kann man nicht unbedingt noch korrigieren.

Wie war’s für Dich? Und bist Du zufrieden mit dem Resultat?

Letzte Instruktionen für den Take.

Sandrine: Wir haben so viele Monate zuvor in die Planung investiert. Michi hat beispielsweise viele Stunden damit verbracht, die Produkte zu organisieren. Insgesamt entstanden dieses Jahr zusammen mit den TV-Spots 52 Elemente wie kürzere Versionen (für Youtube) oder Billboards (sportflash, wochentags 20.05 Uhr, SRFzwei).

Für mich persönlich ist es immer eine Freude, zu sehen, wie endlich alles in die Tat umgesetzt wird und das Projekt Form annimmt. Und wenn ich dann erst den fixfertigen Spot sehen darf – unbeschreiblich.

Du hast schon gesagt, dass in Indien und Berlin die Szenen quasi in chaotischer Reihenfolge entstanden sind. Was passierte nach dem Dreh mit ihnen?

Sandrine: «Ähnlich wie bei einer Foto-Produktion können im Film z.B. hin- und herfliegende Bälle eingefügt, störende Kabel oder andere Elemente entfernt werden. Hier gibt es allerdings Grenzen, darum ist es eine recht anspruchsvolle Aufgabe. Animierte Logos und unsere ‹Reminder› wurden ebenfalls in der Postproduktion erstellt. Bei den effektiven Aufnahmen am Set wurde der Ton gleich aufgenommen, damit später die Lippensynchronität gegeben ist. Nach Drehschluss wurden sämtliche gesprochene Inhalte – im On wie auch im Off – im Tonstudio nochmals aufgenommen und bei Lippenbewegungen exakt abgestimmt.»

Bist Du zufrieden mit dem Spot?

Sandrine: «Ja, klar. Mir gefällt die Stimmung im Spot und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Crewmitgliedern. Sie haben sich gegenseitig gut ergänzt und werden uns weiterhin als absolute Experten über die verschiedenen Sortimentsbereiche begleiten. Ich bin total happy mit unserer Test Force Crew und dem TV-Spot!»

Test Force Crew: eine gute Mischung

Die BRACK.CH Test Force Crew besteht aus acht Mitarbeitenden, die jeweils für einen separaten Sortimentsbereich stehen und diesen künftig repräsentieren werden. Sie alle waren zusammen mit Paul Inspect am Dreh in Berlin und hatten ihren Spass daran. Gerne möchten wir Euch noch einige Einblicke hinter die Kamera ermöglichen:

Man kann nie genug lesen: Paul Inspect inspiziert den Antiquitätenladen
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Unsere Test Force Crew lernt ihr in einer speziellen Porträt-Reihe im Blog kennen – den Anfang machte Vanessa, ‹Chefin› Sport- und Freizeitsortiment. Stay tuned ;-) Und für alle, die noch spielerisch etwas gewinnen möchten: unser BRACK.CH Test Force Game. Viel Glück!

https://game.brack.ch/

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0       Kommentare Geposted von Alexandra Donat

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