Sen.se Mother

 

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Trotz des niedlichen Designs ist Mother alles andere als ein Kinderspielzeug. Mother könne Objekte «smart» machen, heisst es in der Medieninformation des Unternehmens. «Quantified Self» war gestern – der Leitspruch des Mother-Systems mit der App und den vernetzten Sensoren müsste lauten «quantify anything»! Zum Beispiel Schritte, Kaffeeverbrauch, Medikamentnutzung, Anwesenheit, Zähneputzen, Temperatur, Pflanzenpflege, Trinkverhalten, Kühlschranknutzung oder Schlafqualität – ein mächtiges System!

Bekannt wurde die Firma Sen.se durch den kommunizierenden Computerhasen Nabaztag. Nun kommt «Mother» auf den Markt und damit auch in den Onlineshop von BRACK.CH. Zuerst einmal müsst Ihr wissen: das System besteht aus Mother, Cookies und einer App. Aber der Reihe nach…

Mother?

«Mother» von Sen.se steht an der Spitze einer Familie von Sensoren, sogenannten «Cookies», die Euch respektive Eure Gegenstände rund um die Uhr begleiten. Egal um welche Aktivität es sich handelt: Ihr entscheidet, woran, an wen oder wie Euch «Mother» erinnert  und welche Tipps sie Euch gibt. Klingt noch nicht sehr konkret? Vielleicht hilft ein Blick ins Video:

Cookies?

«Cookies» nennt Sen.se seine bunten Sensoren. Sie erkennen und verstehen Bewegungen von Objekten und Personen, messen Aktivitäten und überwachen die Gesundheit und Gewohnheiten. Sie sind ebenfalls mit einem Thermometer ausgestattet und messen regelmässig die Umgebungstemperatur. An eine Mother könnt Ihr bis zu 24 Cookies mit den verschiedensten Aufgaben und Zuständigkeitsbereichen gleichzeitig anschliessen.

 

App

Die App «Pocket Mother» zeigt Euch alle von Mother über die Cookies gesammelten Daten. Sie gibt Euch Tipps, was wann zu tun ist, und gibt Euch rechtzeitig eine Benachrichtigung.

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Mother kaufen im BRACK.CH-Shop

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Im Lieferumfang: 1× Mother, 4× Sensoren, Schnellstartanleitung.
Sen.se Mother ist in unserem Onlineshop BRACK.CH ausführlich beschrieben: http://www.brack.ch/sensemother-325876

Für Euch getestet

Patrik ist der Produktmanager für Mother bei BRACK.CH. Er hat das System getestet. Hier seine Eindrücke:

Mit ein wenig Unbehagen, aber auch viel Neugierde nahm ich meine «Mother» mit nach Hause. Ich konnte mir bis dahin noch nicht vorstellen, was mir ein solches Gadget bringen sollte – geschweige denn, ob ich mich überhaupt dieser permanenten Überwachung aussetzen möchte. Zuhause angekommen nahm ich meine Mutter – sie hat sogar einen Doppelnamen: «Tatiana Rebecca» (Anm. d. Red.: das ist tatsächlich sowas wie eine Seriennummer!) – aus der optisch sehr ansprechenden Verpackung. Nach einem kurzen Blick in den Quickguide fühlte ich mich sicher, dieses Gadget installieren zu können. Step by Step und mit wenig Aufwand war sie dann auch schon online und mit den ersten Cookies verbunden. Jetzt musste ich nur noch die gewünschten Apps installieren und die Cookies den Aufgaben zuweisen.  Die Konfiguration ist spielend leicht und man wird sicher durchs Menü geführt. Ich entscheide mich für den Schrittzähler, Thermometer, Anwesenheitsdetektor, Zahnputzmelder  und die Schlafmessung. Wie bei der App beschrieben montierte ich mit Hilfe des beigelegten Zubehörs die Sensoren an die richtigen Stellen. Ein Cookie kommt bei mir ins Bett, das andere an die Zahnbürste, das dritte ins Wohnzimmer und das letzte an meinen Schlüsselbund. Keine zehn Minuten später bekomme ich den ersten Rüffel von meiner «Mutter»:  Ich soll doch nach draussen gehen und mich bewegen, das tue nicht weh. Ich war noch weit entfernt von meinem Tagesziel, und da war es nur richtig, mich auf Trab zu bringen. Nach wenigen Tagen hatte ich alle Parameter so eingestellt, dass mich meine Mutter nur noch dann erinnert, wenn ich wirklich was verpasst habe. Nun habe ich Tatiana Rebecca schon mehr als eine Woche bei mir zu Hause und habe immer mehr Spass an ihr. Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt und haben in vielerlei Hinsicht Sinn. Wenn man nicht alleine wohnt, hat man dank diesem Gadget einen guten Überblick, wer zu Hause ist und wer nicht, welches Kind schon die Zähne geputzt hat und welches nicht (auch spielerische Challenges sind damit möglich). Allem in allem ein tolles Produkt, das ich jedem empfehlen kann, der offen ist für Neues und bereit, ein wenig mehr in ein Gadget zu investieren.

Diskussionsinputs

Ein fürsorgliches, programmierbares «Müeti»? Nützliche Helferin für die Bewältigung des Alltags oder Vorbote der totalen Überwachung des Verhaltens? Wo ordnet Ihr dieses Produkt ein, was räumt Ihr ihm für Chancen ein? Wir freuen uns über Eure Meinung!


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1       Kommentar Geposted von Daniel Rei

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