Details zum Nintendo-Switch-Onlineservice

Bildquelle: Screenshot des Autors auf der eigenen Konsole
Bald nur noch gegen Bezahlung am Splatfest teilnehmen ..?

Vierzehn Monate nach dem Schweiz-Start hat Nintendo heute die Details zum neuen Onlineservice für Nintendo Switch bekanntgegeben.

Online Gaming auf Switch kostet ab September

Nach den Vorbildern von Microsoft Xbox Live/Gold und Sonys PlayStation Network/PS Plus lanciert nun auch Nintendo einen kostenpflichtigen Onlinedienst. Ab September geht es los. Es war von Anfang an klar, aber sollte jetzt dennoch nochmals erwähnt werden: Ab Beginn dieses Dienstes lassen sich Spiele wie «Splatoon 2», «Arms», «Super Mario Kart 8 Deluxe» oder das ab 22. Juni erhältliche «Mario Tennis Aces» nicht mehr kostenfrei online zocken. Wer also weiterhin seine Spiele im Online-Multiplayermodus geniessen will, muss ein Abo lösen. Freilich bleiben Social Sharing, System-Updates, Zugriffe auf den eShop etc. weiterhin kostenfrei möglich.

Kosten

Ein Jahresabo kostet 28 Franken, 90 Tage gibt es für 11.20 und 30 Tage für 5.60 Franken. Familien profitieren wie bei einigen beliebten Medienstreamingdiensten von einem Familientarif (49.– Franken pro Jahr), bei dem sich bis zu acht Einzelaccounts eine Familienmitgliedschaft teilen.

Vorteile für Abonnent*innen

Um das Ganze etwas schmackhafter zu machen, macht Nintendo zum Start 20 klassische NES-Titel Online-Multiplayer-fähig. Retro-Fans wissen: Herrlich fiesen «Dr. Mario»-Onlinepartien steht nichts mehr im Weg! Ausserdem ermöglicht Nintendo Abonnenten endlich das Speichern/Backup von Spielständen über die Cloud, sofern das jeweilige Game dies unterstützt. Auch die Nutzung der Voicechat-Funktionen via «Nintendo Switch Online»-App für Android und iOS wird Abonnenten vorbehalten sein. Darüber hinaus verspricht Nintendo «exklusive Mitglieder-Rabatte».

Alle Infos gibt es direkt bei Nintendo.

Fazit

Die Veröffentlichung der Details hat für gemischte Gefühle in der Szene gesorgt. Dass das Online-Gaming auch bei Nintendo irgendwann kostenpflichtig wird, wurde stets transparent kommuniziert, von daher ist das keine wirkliche Überraschung. Viele Retro-Liebhaber wünschen sich (wohl vergeblich) anstelle der neu online-multiplayertauglichen NES-Games eine Virtual Console, wie es sie bereits auf Wii, Wii U und 3DS gegeben hat. Spielerinnen und Spieler, die mit N64 oder neuer aufgewachsen wird, können die ollen Kamellen kaum locken. Und Cloud Saves, so Kritiker, sollten kostenlos sein. Die Preise hingegen finde ich recht moderat, so dass es sich für eingefleischte Splatoon- Spieler lohnt, den Obulus zu bezahlen und ihr Ranking online weiter zu verteidigen oder aufzusteigen. Was mir nicht klar ist, ob die Gebühr auch bei online-multiplayerfähigen 3rd-Party-Spielen wie «Doom» oder «Rocket League» ebenfalls fällig wird.

Im Shop

Nintendo Switch ist bei BRACK.CH ab Lager lieferbar. Im Shop ansehen

 


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0       Kommentare Geposted von Daniel Rei

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